Sporthalle in Villach

 - Emilia Margaretha

Eine Kupferfassade aus gekantetem Lochblech umhüllt die neue Sporthalle wie ein semitransparenter Schleier. Unterbrochen wird die je nach Licht und Wetter unterschiedlich schimmernde Hülle durch fassadenlange Fensterbänder auf Höhe des Obergeschosses an der Nordost- sowie des Erdgeschosses an der Südostseite. Erstere sorgen neben den zahlreichen Oberlichtern für einen gleichmäßigen und blendfreien Tageslichteinfall, während letztere Einblick vom Pausenhof der Schule in die Turnhalle gewähren. Über dem Haupteingang kragt ein ebenfalls mit Kupferblech umhüllter Wartungsgang schützend über die Glasfront aus. Durch das geschossweise Versetzen der Kupferbahnen um jeweils ein gekantetes Element entstand eine harmonische dreigeteilte horizontale Gliederung der Fassade. Der langgestreckte Baukörper ist parallel zur Hauptstraße angeordnet und schützt die dahinter liegenden Außensportanlagen. Durch die Absenkung des Gebäudes um vier Meter unter Straßenniveau konnte einerseits eine direkte unterirdische Anbindung an die benachbarte Schule entstehen, andererseits wirkt die Dreifachhalle mit einer Höhe von rund zwölf Metern städtebaulich nicht überdimensioniert.

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