Laborbau der Medizinischen Fakultät Rotterdam

In unmittelbarer Verbindung mit den übrigen Bauten der Fakultät, unter Einbeziehung des bereits bestehenden städtischen Krankenhauses, war der Laborbau auf verhältnismäßig knappem Platz als 18geschossiges Hochhaus zu errichten. Je Geschoss 1500 qm Bodenfläche. Das für Raumordnung zugrunde gelegte Modulsystem fügt sich aus Einheiten von 1,20 m, 2,40 m und 3,60 m zusammen. Technische Hauptanlagen befinden sich auf jedem 6. Geschoss; sie versehen mit Nebenanlagen jeweils drei Geschosse darüber und darunter. Diese Dezentralisation ermöglichte einen relativ geringen Umfang der senkrechten Schächte. 1969 Inbetriebnahme der ersten sechs Geschosse, 1972 der letzten sechs. Wegen des unzuverlässigen Baugrundes (Treibsand usw.) musste eine leichte Konstruktion bei eingebauter Flexibilität auf weniger massivem Fundament gewählt werden. Das Gelände ist außerdem starken Winden ausgesetzt. Daher unterliegt besonders die Metallfassade beträchtlichen Temperaturschwankungen .

Laborbau der Medizinischen Fakultät Rotterdam

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